Golf Verletzungen: Mit diesen Risiken solltest Du rechnen

Golf Verletzungen: Mit diesen Risiken solltest Du rechnen

Golf Verletzungen: Mit Diesen Risiken Solltest Du Rechnen

Golf gehört zu den vermeintlich sicheren Sportarten, die angeblich mit vergleichsweise niedrigen Gefahren für Golf Verletzungen oder Gefahren für die Gesundheit einhergehen. Beispielsweise ziehen sich etwa die Hälfte aller Golfspieler  laut Statistiken trotzdem kleine bis schwerwiegende  Golf-Verletzungen und auch Verschleißerscheinungen zu. Anders Gesagt, ein Trauma, das auf den ersten Blick geringfügig erscheinen mag, kann dennoch im Nachhinein unerwünschte Spätfolgen wie chronische Schmerzen verursachen. Es wäre daher richtig, im Vorfeld zu klären, welche Verletzungsrisiken auf dich als Golfer lauern, um diesen möglichst effektiv entgegenwirken zu können.

Im Golf, so wie es bei den anderen Sportarten geschieht, sind am Häufigsten aktiv beteiligte Körperteile betroffen. Bei Golfspielern geht es hier vor allem um die Rumpfregion, genauer gesagt den unteren Rücken. Darauf folgen Ellenbogen, Handgelenke, Arme und Schultern, die für Golf Verletzungen auch besonders anfällig sind.

Es gibt mehrere Gründe, warum Beschädigungen dieser Partien entstehen können. Diese lassen sich im Wesentlichen auf einen einzigen Faktor zurückführen: Die Überbeanspruchung, wenn Bewegungen mit großem Aufwand ablaufen. Schauen wir uns nun genauer an, was zur erhöhten Belastung des Körpers und folglich zu Golf Verletzungen beitragen kann.

Dies kann alles zu Golf Verletzungen beitragen

  • Falsche Technik – Bei schlecht trainierter Technik wird dein Körper zusätzlichen Anstrengungen ausgesetzt. Unkontrollierte bzw. abrupte Bewegungen, plötzlich wechselnde Intensität beanspruchen stark deine Muskulatur und Bänder. Du solltest im Auge behalten, dass dein Körper sowohl bei angespannten als auch bei zu schwachen Bewegungen in Mitleidenschaft gezogen werden kann.
  • Verzicht auf Aufwärmübungen – Wer keine Lust auf das aktive Aufwärmprogramm hat, der ignoriert eine der unerlässlichen Maßnahmen, um mögliche Golf Verletzungen vorzubeugen. Ein kurzes Training mit Dehnübungen und Traben bereitet dich auf die anstehende physische Betätigung: steigert deine Beweglichkeit, macht deinen Körper leistungsfähiger und wirkt somit präventiv gegen Verletzungen. Es macht deshalb Sinn, dich vor dem Golfspiel richtig aufzuwärmen, um verletzungsfrei zu spielen.
  • Individuelle Voraussetzungen – Ob sich Verletzungen beim Golf ereignen können, kommt auch in vielerlei Hinsicht auf deine individuelle Belastbarkeit an. Die wird mit deinem individuellen Körperbau, Eigenschaften von Muskeln, Knochen und Gelenken, deiner Ermüdung, sowie deinem Erholungsbedarf nach dem Training in Verbindung gebracht. Wenn deine körperlichen Kräfte an ihre Grenzen gestoßen sind, nimmt dadurch das Verletzungsrisiko zu.

Wie kannst Du ein erhöhtes Verletzungsrisiko erkennen?

Was tust Du, wenn Du kein Golf Medical Coach bist und keine medizinische Ausbildung genossen hast? Wie kannst Du ohne medizinisches Fachwissen ein erhöhtes Verletzungsrisiko im Golf erkennen und anatomisch bewerten? Was nun? Wie kannst Du ohne medizinisches Fachwissen erkennen, welche Schwung Technik Dir guttut und welche Bewegungsabläufe Dir schaden? Wie kannst Du hier die richtige Entscheidung treffen?

Die Antwort hierauf ist sehr einfach. Wenn du kein Golf Medical Coach bist, dann setze Deinen gesunden Menschenverstand ein!

All denjenigen, die kein Golf Medical Coach sind und keine Facharztausbildung z. B. als Orthopäde haben oder in irgendeiner Form eine medizinische Grundausbildung haben, raten wir darüber nachzudenken, warum sich TW nach unzähligen Verletzungen letztendlich auch noch einer Wirbelfusion unterziehen musste?

Dass an diesem Schwung etwas nicht stimmen kann, leuchtet jedem sofort ein. Aber wie unterscheidet sich dieser Schwung in den Kernprinzipien der Bewegung von dem was ich persönlich an Golf-Biomechanik versuche umzusetzen oder von dem was mit mir trainiert wird?

Entscheidende Kernprinzipien des Golfschwungs

Die entscheidenden Kernprinzipien des Golfschwungs sind einerseits ein aktiv erzeugter Beckenschiefstand, was eine 3 x Imbalance bedeutet. Dies ist leicht zu erkennen in der Gewichtsverlagerung im Rückschwung nach rechts und somit im Rückschwung-Finish auf der Ferse. Andererseits ist dies zu erkennen durch das Beckenschieben nach rechts im Rückschwung und wieder nach links im Down-Swing. Dieses Schieben in Verbindung mit der zusätzlichen Rotation im Downschwing ist der Grund für enorme Scherkräfte. Diese enormen Scherkräfte führen letztendlich im Finish, also am Ende meines Schwungs zu einer Überstreckung des linken Knies und einer Hohlkreuzbildung. Dies alles steigert das Risiko eine Golf Verletzung zu erleiden.

Verletzungsrisiko durch Beckenschiefstand und Beckenschieben

Durch die genannten Kernprinzipien von aktiv erzeugtem Beckenschiefstand und das Beckenschieben erhöhen wir also ganz eindeutig unser Verletzungsrisiko in der Hüfte rechts und links, Knie und Rücken. Künstliche Gelenke, Bandscheibenvorfälle, Kreuzbandrisse und Iliosakralgelenk Probleme sind dann keine Seltenheit mehr.

Weitere Verletzungsrisiken im Golf

Das erhöhte Verletzungsrisiko für Handgelenks-Verletzungen entsteht durch das Herausschlagen von Divots bei einem zu steilen AoA und Beckenoberkörperwinkel.

Auf jeden Fall entstehen Verletzungen im Sprunggelenk durch das ständige Überdehnen des Sprunggelenks. Noppen- oder Spikeschuhen bremsen die natürliche Rotation des Fußes ab. Wenn die natürliche Rotation unterbrochen wird, wird folglich so viel Gewalt auf den Fuß, das Sprunggelenk und das Bein ausgeübt, dass es sogar zu Tibiabrüchen kommen kann. Zudem kann sich das Artroserisiko des Sprunggelenks deutlich erhöhen.


Wenn Du mehr über Golf Verletzungen wissen möchtest, dann sind die Video Erklärungen von Dr. Göbel zu einer Vielzahl von Golf Verletzungen genau das richige. Videos ansehen.

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